Astrosophie

Astrosophie, auch hermetische oder klassische Astrologie genannt, ist die Lehre von den Zusammenhängen und grundlegenden Gesetzmäßigkeiten im Kosmos, in der Natur und im Menschen. Sie bedient sich der Symbol- und Bildsprache der Astrologie (Planeten, Sternzeichen, Konstellationen) um die überall wirksamen Ordnungen und Urprinzipien des Lebens erkennen und beschreiben zu können. „Wie oben, so unten“ - auf der Basis eines seit tausenden von Jahren überlieferten Ur-Wissens um geistige Gesetzmäßigkeiten und um eine allumfassende, ganzheitliche Weltenordnung, in die alles Lebendige eingebunden ist, ist es möglich, den Aufbau und die Struktur lebendiger Organismen zu erkennen.
Dadurch ist die Grundlage gegeben, auch Informationen zum individuellen Seelen- und Geburtsmuster eines Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist zugängig zu machen und mit geschultem Blick entschlüsseln zu können.

Astrosophische Praxisarbeit

Werden, wer wir sind - Persönlichkeitsentfaltung

Astrosophische Praxisarbeit geht von dem Verständnis aus, dass alles Lebendige einen Lebenssinn in sich trägt und auf Wachstum und Entwicklung ausgerichtet ist. So lässt sich das innere Wesen eines Menschen auf einem ununterbrochenem Entwicklungsweg zu sich selbst erfassen.

Mein Anliegen ist es, mit Hilfe der astrosophischen Praxisarbeit das Bewusstsein für diese existenzielle Entwicklungsabsicht zu erweitern und Menschen dafür zu begeistern, sich entsprechend ihres individuellen Seelenmusters und Seelenwunsches im Leben zu entfalten. Die Beweggründe des Handelns und Verhaltens können mit dem Fokus auf einen erkennbaren, individuellen Lebenssinn oder ein Lebensziel hin beschrieben werden. Vergleichbar mit einem im Inneren vorhandenen Kern oder Samen, in dem z.B. für eine Blume eine existentielle Information eingewoben ist, und aus dem heraus sich im Laufe der Zeit deutlich und unverwechselbar das Wesen(tliche) dieses wachsenden Organismus zeigt, ist auch für den Menschen ein innerer Plan, das persönliche Seelenmuster, grundgelegt. Dieses tief im Innern gespeicherte, unverwechselbare Seelenmuster kann über das Horoskop sichtbar gemacht werden.

Auf der Basis dieses Musters haben wir alle Freiheiten und einen großen Reichtum an Möglichkeiten, unser inneres Wesen und die gewählte zentrale inhaltliche Lebensabsicht auf die Welt zu bringen – bewusst oder unbewusst folgen wir freudig und leicht oder angestrengt und mit vielen Hindernissen und Wegkorrekturen über äußere Ereignisse, dieser machtvollen Ausstrahlungskraft in unserem Wesenskern.

Selbstentfaltung = die Einzigartigkeit im Miteinander erkennen und leben

Die astrosophische Beratung hilft, den tiefen Sinn von Lebensereignissen, Blockaden und tiefen Sehnsüchten zu begreifen. Durch schrittweises Bewusstwerden wird die eigene Persönlichkeitsstruktur deutlich gemacht, gestärkt. Neue Wege können gesehen werden, Talente geweckt und Wahlmöglichkeiten für festgefahrene Situationen vorgeschlagen werden.
Je mehr es uns gelingt, unserem Wesenskern entsprechend im Lebensfluss zu sein, desto weniger Hindernisse müssen korrigierend über äußere Bedingungen ins Leben eingreifen, um uns wieder mit unserem eigentlichen Seelenplan in Verbindung zu bringen. Gemeint sind damit Konflikte im Umfeld, in Partnerschaft und Beruf, plötzliche Umbrüche oder Stagnationen, Krankheiten, Trennungen oder Abschiede. Oft sind es die immer wiederkehrenden und ähnlich gearteten Erlebnisse im Leben, die unaufhaltsam zur Veränderung aufrufen. Meistens beruhen die Konfliktsituationen auf falschen Selbstbildern und Glaubensmustern, die nicht unserer inneren Wahrheit entsprechen, und die über unbewusstes, leidvolles Lernen sich wieder korrigieren wollen.

Astrosophische Praxisarbeit ist ein Weg, sich selbst besser kennen zu lernen und wesentlicher zu sein.

„Ich kenne eine weise, eine mutige Frau,
die befreit Vögel aus ihren Käfigen,
damit sie wieder frei sind
und ihre wahre Schönheit zeigen können.
Sie teilt ihren Mut und ihre Weisheit
mit diesen kleinen, grauen Vögeln hinter Gittern.
Und dann bekommen sie das Wissen um ihr wahres Sein.
Und sie wagen sich durch die geöffnete Käfigtür,
vielleicht noch etwas zaghaft, doch sie wagen es,
die ersten Schritte zu tun.
Und bald gibt es die Gewissheit des Vogels,
dass er fliegen kann, dass er frei ist, dass er groß ist
und dass er viele bunte Federn hat.
Und er wagt, das alles zu sein. Einfach nur zu sein.
Er zeigt sich groß, strahlend und stark.
Und endlich weiß er auch, dass es für ihn -
diesen einen, bestimmten Vogel - nichts Schöneres gibt,
dieser inneren Schönheit zu folgen,
sie zu leben und ihr zu dienen“ (nach S. Merges-Wimmer)